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Human Economy

So gestalten wir Arbeit, Führung und Unternehmertum 2040

Fokus: Menschen, Führung, Arbeit und Unternehmertum

Inhalte zu Human Economy

Überblick

Der Mensch passt sich nicht mehr an die Arbeit an – sondern die Arbeit an den Menschen. Individuelle Fähigkeiten entfalten sich innerhalb verschiedener Unternehmen eines Ecosystems – und eröffnen neue Möglichkeiten, über Unternehmensgrenzen hinweg Verantwortung zu übernehmen. Unternehmertum wird breiter gedacht: von langfristiger Gründung über Nachfolge bis zu Intrapreneurship.

2040 ist Wirtschaft stärker um den Menschen herum gebaut

  • Organisationen richten Aufgaben und Rollen an Stärken, Kompetenzen und Lebensphasen aus – und schaffen Bedingungen, in denen Menschen ihre Fähigkeiten wirklich einbringen können.
  • Arbeit, Führung und Unternehmertum werden beweglicher: Menschen arbeiten über Unternehmensgrenzen hinweg, verbinden unterschiedliche Tätigkeiten und übernehmen mehr unternehmerische Verantwortung. Führung schafft auch in unsicheren Zeiten Vertrauen und Orientierung. Neue Einkommens- und Entwicklungsmodelle ermöglichen diese Flexibilität.
  • Frauen prägen die Wirtschaft 2040: Frauen übernehmen selbstverständlich Verantwortung in Geschäftsführungen, Vorständen, Aufsichtsräten und Unternehmensnachfolgen. Emotionale Intelligenz, Empathie, Kooperation und vernetztes Denken gewinnen als Führungskompetenzen an Bedeutung. Menschen unterschiedlicher Geschlechter, Generationen und Herkunft gestalten gemeinsam die Wirtschaft der Zukunft.
  • Rebellion und Weisheit: Familienunternehmen verbinden den Veränderungswillen der nächsten Generation mit Wissen, Erfahrung und gewachsenen Beziehungen. Nachfolge wird so zum Innovationssprung.

Zitate

  • Tristan Horx

    Zukunftsforscher · The Future:Project

    „Die Wirtschaft der Zukunft wird menschlicher – und weiblicher.“

  • Christian Mohr

    CCO UnternehmerTUM

    „Wir müssen Wirtschaft wieder um den Menschen herum bauen – so, dass Menschen sich darin wiederfinden und ihre Stärken einbringen können.“

  • Eva Mettenmeier

    Maschinenraum

    „Menschen gestalten dann, wenn die Lage klar benannt wird: Führung 2040 sagt offen, was schwierig ist, hält Unsicherheit gemeinsam aus – und zeigt trotzdem den Weg, wie Piloten vor einer Turbulenz.“

  • Julia Ledermann

    Vorsitzende des Beirats der edding AG

    „2040 wird Arbeit vom Kraftnehmer zum Kraftgeber. Wir gehen abends erfüllt von unserer Arbeit nach Hause. Mit dem Gefühl: ‚Ich habe etwas richtig Gutes erarbeitet.‘“

  • Tristan Horx

    Zukunftsforscher · The Future:Project

    „Die Generationsübergaben kann man ordentlich hinbekommen, indem man Rebellion und Weisheit zusammenführt. Das bedeutet, den Patriarchen nicht sofort zu verstoßen, sondern seine Weisheit mit dem Neuen, Innovativen der rebellischen Jüngeren zu kombinieren.“

Wirtschaftlichkeit

Human Economy – Warum zahlt sich das aus?

Wie wird eine menschlichere Arbeitswelt zu einem wirtschaftlichen Vorteil? Und welche neuen Chancen entstehen daraus für Unternehmen? Vier miteinander verbundene Entwicklungen zeigen, wie die Human Economy Produktivität, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit stärken kann. Familienunternehmen bilden dabei eine wichtige Brücke zwischen Bewährtem und Neuem.

  1. Mensch und Technologie

    Automatisierung ermöglicht Produktivitätssteigerungen, während menschliche Kompetenzen gezielter eingesetzt werden können.

  2. Neue Arbeitsorganisation

    Stärkenorientierte Arbeit, flexible Tätigkeiten und eigenverantwortliche Teams können Leistungsfähigkeit, Motivation und Wirksamkeit erhöhen.

  3. Vielfältige Führung

    Mehr Diversität in Führungspositionen erschließt bisher ungenutztes Führungs- und Innovationspotenzial. Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Denkweisen fördern neue Ideen, stärken Zusammenarbeit und Vertrauen und verbessern die Fähigkeit, komplexe Veränderungen erfolgreich zu gestalten.

  4. Mutiges Unternehmertum

    Mehr Beteiligung, gelebte unternehmerische Verantwortung und gelingende Generationswechsel können Innovationspotenziale erschließen und die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen stärken.

Säulen von Human Economy

  • Kompetenzbasierte Arbeitsarchitektur

    Menschen verbinden Aufgaben und Projekte entsprechend ihren Stärken – auch über Unternehmensgrenzen hinweg sowie in gesellschaftlichen und regenerativen Tätigkeitsfeldern, etwa bei der Wiederherstellung von Natur und Umwelt oder durch gesellschaftliches Engagement und gemeinnützige Projekte. Das Ecosystem sichert Einkommen, Entwicklung und soziale Ansprüche.

  • Neue Führungskultur

    Mehr Vielfalt gestaltet Führung und Unternehmertum. Führungsverantwortung wird unabhängig von traditionellen Rollenbildern und individuellen Hintergründen vergeben. Neue Führungs-, Beteiligungs- und Nachfolgemodelle eröffnen Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Lebensentwürfen mehr Gestaltungsmöglichkeiten und stärken kooperative, integrative und vernetzte Formen der Unternehmensführung.

  • Entwicklung über Lebensphasen und Generationen

    Lernen, Regeneration, Beteiligung und wechselnde Tätigkeiten werden Teil des Arbeitslebens. In Familienunternehmen verbindet Nachfolge Rebellion und Weisheit.

Future Skills

Diese Kompetenzen braucht es, um Human Economy in Unternehmen, Organisationen und Kommunen zu verwirklichen.

  • Zuversichtskompetenz

    Menschen von Angst zu Zuversicht begleiten. Schwierigkeiten benennen, Orientierung geben und gemeinsam nächste Schritte vereinbaren, ohne falsche Sicherheit zu vermitteln.

  • Ambiguitätstoleranz

    Unsicherheit und Widersprüche aushalten.

  • Human Touch

    Begleiten, pflegen, betreuen, Beziehungen gestalten.

  • Beziehungs- und Konfliktkompetenz

    Zuhören, Gefühle als Information nutzen, unterschiedliche Interessen moderieren und auch in Netzwerken tragfähige Beziehungen gestalten.

  • Umlernen und sich regenerieren

    Neue Aufgaben erlernen, bisherige Routinen verlernen und Arbeit so organisieren, dass Menschen langfristig leistungs- und handlungsfähig bleiben.

  • Stärkenbewusstsein

    Die eigenen Stärken kennen, einbringen und sich zeigen, wie man ist.

  • Tätigkeitsportfolio gestalten

    Eigene Fähigkeiten auf unterschiedliche Aufgaben, Rollen und Arbeitgeber übertragen und mehrere Tätigkeiten sinnvoll verbinden.

  • Kreativer Generalismus

    Fachgrenzen überschreiten, Abläufe hinterfragen, Bekanntes neu kombinieren und dort urteilen, wo es keine Standardlösung gibt.

Was wir verlernen müssen

  • Den Wert eines Menschen an einer einzigen Stelle oder Berufsbezeichnung festmachen.

  • Führung mit Kontrolle, Allwissenheit und ständigem Funktionieren verwechseln.

Branchenimpulse

Coming Soon

Pioniere

Diese Initiativen zeigen schon heute, wie es geht.

  • JobTwins

    Die Plattform für Jobsharing ermöglicht es zwei Menschen, sich eine Stelle oder Führungsrolle zu teilen.

    jobtwins.work (öffnet in neuem Tab)
  • The Future:Project

    Der Thinktank entwickelt Zukunftsbilder und Perspektiven, die Menschen und Organisationen Orientierung geben und ihre Fähigkeit stärken, Wandel aktiv zu gestalten.

    thefutureproject.de (öffnet in neuem Tab)
  • edding Group

    Mit ihrer „profit-for“-Strategie richtet die edding Gruppe den wirtschaftlichen Erfolg ihres Familienunternehmens darauf aus, positive Wirkung für Mensch und Umwelt zu ermöglichen.

    edding.com (öffnet in neuem Tab)
  • enkelfähig e.V.

    Die Unternehmerinitiative verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit Verantwortung für kommende Generationen und unterstützt Unternehmen durch Austausch, konkrete Werkzeuge und neue Perspektiven auf Unternehmertum.

    enkelfaehig.de (öffnet in neuem Tab)

Handlungsimpulse

Coming Soon